Elefanten willkommen, zweibeiner auch

Smaragdfarbene Buchten und bizarre Kalksteinformationen – die Andamanenküste im Süden Thailands ist ein exotisches Tropenparadies, das einen wohlbehüteten Schatz verbirgt.

 

Erst wenn der Morgen langsam erwacht, wird es leiser im Nationalpark Khao Sok. Die Affen hören auf zu schreien. Die Vögel zwitschern nicht mehr so laut. Die Grillen beenden ihr Zirpkonzert. Auch der dicke Nebel verschwindet mit der aufgehenden Sonne allmählich, so dass ein überwältigendes Kalksteinmassiv zum Vorschein kommt. Doch kaum ist der Urwald verstummt, beginnen die Zweibeiner im Dschungelcamp wie wild zu schnattern – denn zu diskutieren gibt es viel. Gerade einmal eine dünne Zeltwand trennte sie in der Nacht von der Wildnis und von einem der ältesten Regenwälder der Welt. Affen, Tapire, Leoparden, Elefanten und unzählige Arten von Schlangen, Spinnen und Fröschen leben in Khao Sok. Zeigen tun sich die wenigsten. Das ist auch gut so. Zumindest in der Nacht. Mit nichts als einer Zelthaut. Mitten im Dschungel.                                        zum Artikel

 

Die Südostschweiz, 12.02.2008